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„Ich bin einfach unfotogen“ – oder hattest du bisher nur nicht das richtige Bewerbungsfoto?


Ja, das höre ich tatsächlich des Öfteren.


„Ich bin überhaupt nicht fotogen.“

Auch Ivana kam mit diesem Gefühl zu mir ins Fotoloft. Eigentlich wollte sie nur ein neues Bewerbungsbild. Sie hatte mehrere Outfits dabei, wir haben gemeinsam geschaut, was zu ihr, ihrer Persönlichkeit und ihrer beruflichen Wirkung passt – und dann passierte während des Shootings etwas, das ich sehr liebe.

Schon beim Blick auf die ersten Bilder direkt auf der Kamera merkte Ivana: Die sehen aber gut aus!!!

Plötzlich war da Lust auf mehr.

Aus dem geplanten Bewerbungsfoto entstand ganz spontan eine kleine Personal-Branding-Session. Wir haben etwa eine halbe Stunde fotografiert, zwei Outfits genutzt und dabei so viele starke Frauenporträts geschaffen, dass Ivana am Ende sechs Bilder ausgewählt hat.

Nicht, weil sie plötzlich gelernt hatte, „fotogen“ zu sein. Sondern weil sie endlich Bilder von sich gesehen hat, in denen sie sich wiedererkennen konnte.


Ein schlechtes Foto sagt nichts darüber aus, wie du wirklich aussiehst

Ivana zeigte mir ein älteres Bewerbungsfoto, mit dem sie sich von Anfang an unwohl gefühlt hatte. Sie hatte es trotzdem verwendet – unter anderem bei LinkedIn –, obwohl es ihr unangenehm war und sie sich selbst darauf überhaupt nicht mochte.

Für sie war dieses Bild irgendwann zum vermeintlichen Beweis geworden:

„So sehe ich eben auf Fotos aus.“

Aber genau das stimmte nicht.

Ein einzelnes Foto ist keine objektive Wahrheit über dein Aussehen. Es zeigt dich in einer bestimmten Perspektive, bei einem bestimmten Licht, mit einer bestimmten Körperhaltung und in einem einzigen kurzen Moment.

Wenn Brennweite, Kamerahöhe, Licht, Pose oder Ausdruck nicht zu dir passen, kann ein Bild sehr unvorteilhaft wirken. Das bedeutet nicht, dass du unfotogen bist. Es bedeutet nur, dass dieses eine Foto dir nicht gerecht geworden ist.

Ich habe zu Ivana gesagt: „Das Foto gefällt mir auch nicht. Aber du bist eine wunderschöne Frau.“

Und genau diese Frau wollte ich sichtbar machen: selbstbewusst, präsent, offen und mit einer Energie, die man sofort spürt.


Warum so viele Frauen glauben, sie seien unfotogen

Viele Frauen kommen nicht unbeschwert zu einem Shooting. Sie bringen frühere Bilder, Kommentare und Unsicherheiten mit.


Vielleicht kennst du selbst einen dieser Gedanken:

  • „Auf Fotos sehe ich immer komisch aus.“

  • „Ich weiß nie, was ich mit meinen Händen machen soll.“

  • „Mein Gesicht wirkt von der Seite ganz schlimm.“

  • „Ich bin nicht schlank genug für schöne Bilder.“

  • „Vor der Kamera werde ich sofort steif.“

  • „Von mir gibt es einfach keine guten Fotos.“


Das Schwierige daran: Je häufiger du Bilder siehst, auf denen du dich nicht magst, desto stärker glaubst du irgendwann, dass es an dir liegt.

Dabei ist es meine Aufgabe als Fotografin, mit Licht, Perspektive und Anleitung so zu arbeiten, dass du dich nicht allein vor der Kamera durchkämpfen musst.

Du musst vor einem professionellen Shooting nicht wissen, wie du stehen sollst. Du musst keine Posen auswendig lernen und auch nicht auf Kommando ein perfektes Lächeln produzieren.

Du darfst einfach ankommen. Den Rest entwickeln wir gemeinsam.


Was ein modernes Bewerbungsfoto heute ausmacht

Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland keine Pflicht. Wenn du dich aber bewusst für eines entscheidest, sollte es dich professionell, aktuell und glaubwürdig zeigen.

Dabei gibt es nicht das eine richtige Bewerbungsfoto für alle Menschen und alle Berufe.

Ein Foto für eine leitende Position darf anders wirken als das einer Berufseinsteigerin. Eine Physiotherapeutin benötigt möglicherweise eine andere Bildsprache als ein Unternehmensberater, eine Floristin, ein Landschaftsgärtner oder eine Mitarbeiterin im kreativen Marketing.

Ein modernes Bewerbungsfoto darf deshalb mehr zeigen als ein freundliches Gesicht vor einer hellgrauen Wand.

Entscheidend ist vielmehr:

  • Passt das Bild zu dir und zu der Position, die du anstrebst?

  • Wirkt dein Gesicht offen, klar und präsent?

  • Unterstützen Kleidung und Farben deine gewünschte Außenwirkung?

  • Ist der Hintergrund ruhig und sinnvoll gewählt?

  • Ist das Foto hochwertig ausgeleuchtet und professionell bearbeitet?

  • Erkennt man dich bei einem persönlichen Gespräch auch wieder?

Professionalität bedeutet nicht, dass alle gleich aussehen müssen.


Muss ein Bewerbungsfoto vor einem weißen Hintergrund entstehen?

Nein.

Weiße, graue oder andere neutrale Hintergründe funktionieren weiterhin sehr gut. Sie sind ruhig, vielseitig einsetzbar und lenken den Blick direkt auf die Person. Sie sind aber keine Pflicht.

Ein farbiger Hintergrund kann modern, frisch und trotzdem absolut professionell wirken. Entscheidend ist, dass die Farbe nicht zufällig gewählt wird, sondern zur Person, zur Kleidung und zum beruflichen Umfeld passt.

Wer sich bei einem jungen, modernen Unternehmen bewirbt, darf sich beispielsweise auch vor einem klaren Blau oder einem anderen frischen Farbton zeigen. In einer kreativen Branche kann ein stärkerer Hintergrund Persönlichkeit vermitteln. Bei einem handwerklichen, sozialen oder naturnahen Beruf kann sogar ein passendes Arbeitsumfeld oder eine ruhige Outdoor-Situation funktionieren.

Ein Landschaftsgärtner muss nicht zwingend vor einer weißen Studiowand stehen. Ein hochwertiges Porträt im Grünen kann viel glaubwürdiger vermitteln, wofür dieser Mensch arbeitet – vorausgesetzt, Licht, Hintergrund und Bildaufbau sind professionell umgesetzt.

Der Hintergrund soll dich unterstützen. Er darf eine Verbindung zu deinem Beruf herstellen, aber er sollte dich nicht überlagern.


Darf man auf Businessfotos die Arme verschränken?

Die verschränkten Arme galten lange als klassische „verbotene“ Pose, weil sie als verschlossen oder abweisend interpretiert werden können.

Ganz so einfach ist es nicht.

Ja, verschränkte Arme können distanziert wirken – besonders dann, wenn gleichzeitig die Schultern nach vorn fallen, der Körper angespannt ist und der Gesichtsausdruck sehr streng wird.

Sie können aber auch Ruhe, Klarheit und Selbstsicherheit vermitteln. Gerade bei Führungskräften, Selbstständigen oder Menschen, die sich bewusst kraftvoll positionieren möchten, kann diese Haltung sehr gut funktionieren.

Entscheidend ist das Gesamtbild:

Sind die Arme locker verschränkt?Ist die Haltung aufgerichtet?Bleiben Schultern und Hände entspannt?Ist der Blick direkt und klar?Wirkt der Gesichtsausdruck zugänglich oder bewusst bestimmt?

Nicht jede Pose passt zu jedem Menschen und nicht jedes Businessfoto muss maximal freundlich wirken. Ein zukünftiger Geschäftsführer darf Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit zeigen. Eine Therapeutin möchte möglicherweise mehr Wärme und Nähe vermitteln. Eine kreative Unternehmerin darf mutiger, individueller und lebendiger auftreten.

Die Frage lautet deshalb nicht: „Darf man das?“

Die bessere Frage ist: „Welche Wirkung soll dieses Bild für dich erzeugen?“


Bewerbungsfoto und Personal Branding sind nicht dasselbe

Ein klassisches Bewerbungsfoto konzentriert sich meist auf ein klares, professionelles Porträt. Es ist häufig etwas enger geschnitten und für den Lebenslauf oder ein Bewerbungsportal gedacht.

Personal Branding geht einen Schritt weiter.

Dabei entstehen verschiedene Bilder, die dich, deine Persönlichkeit und deine berufliche Rolle zeigen. Du kannst sie für LinkedIn, deine Website, Social Media, Vorträge, Presseveröffentlichungen oder deine gesamte Unternehmenskommunikation verwenden.


Eine Personal-Branding-Session kann unter anderem enthalten:

  • verschiedene Outfits und Bildstimmungen

  • klassische Headshots

  • stärkere, selbstbewusste Frauenporträts

  • sitzende und stehende Aufnahmen

  • Bilder mit mehr Raum für Texte oder grafische Elemente

  • Hoch- und Querformate für unterschiedliche Plattformen

  • Aufnahmen mit Arbeitsmaterialien oder persönlichen Details

  • freundliche, ruhige und kraftvolle Ausdrucksvarianten

Bei Ivana entwickelte sich dieser Übergang ganz spontan. Wir waren bereits im Shooting, sie fühlte sich wohl und merkte, dass viel mehr möglich war als das eine erwartete Bewerbungsbild.

So entstand in nur einer halben Stunde eine kleine, sehr wirkungsvolle Bildauswahl.


Warum mehrere gute Businessporträts sinnvoll sind

Ein einziges Bild kann nicht jede berufliche Situation abdecken.

Für den Lebenslauf benötigst du vielleicht ein klassisches, freundliches Porträt. Auf LinkedIn möchtest du kompetent und gleichzeitig nahbar erscheinen. Für eine Präsentation, einen Vortrag oder deine Website darf das Bild etwas stärker und persönlicher sein.

Auch dein Gesichtsausdruck darf variieren.

Du bist schließlich nicht nur freundlich oder nur souverän. Du kannst offen, konzentriert, sympathisch, kraftvoll und klar sein. Eine gute Business-Serie zeigt verschiedene Seiten von dir, ohne dass du auf jedem Foto wie ein anderer Mensch wirkst.

Deshalb fotografiere ich nach Möglichkeit nicht nur auf ein einziges starres Ergebnis hin. Selbst bei einer kurzen Session achte ich auf kleine Variationen in Haltung, Blick und Ausdruck. So kannst du später auswählen, welches Bild für welchen Einsatz am besten passt.

Zwei Outfits können bereits einen großen Unterschied machen

Ivana hatte mehrere Kleidungsstücke dabei. Gemeinsam haben wir zwei Outfits ausgewählt, die unterschiedliche Wirkungen ermöglichten.

Du musst für dein Shooting keinen halben Kleiderschrank mitbringen. Einige gut gewählte Stücke reichen oft völlig aus.



Hilfreich sind:

  • Kleidung, in der du dich wirklich wohlfühlst

  • ein Outfit, das zu deinem beruflichen Alltag passt

  • eine etwas klassischere oder hochwertigere Alternative

  • möglichst gut sitzende, gepflegte Kleidungsstücke

  • Farben, die zu deinem Hautton und zum geplanten Hintergrund passen

  • wenige, bewusst ausgewählte Accessoires

Sehr kleinteilige Muster, auffällige Schriftzüge oder Kleidung, an der du während des Shootings ständig zupfen musst, sind meist weniger geeignet.

Wenn du unsicher bist, bring lieber eine kleine Auswahl mit. Wir schauen gemeinsam, welche Kombination dich am besten unterstützt.


Businessfotografie im Fotoloft Zittau

Das Fotoloft bietet viel Raum für unterschiedliche Businessporträts und Personal-Branding-Sessions.

Wir können mit klassischen Hintergründen arbeiten, verschiedene Farben einsetzen oder vorhandene Bereiche des Lofts nutzen. Dadurch entstehen innerhalb eines Shootings unterschiedliche Looks, ohne dass wir dafür erst den Ort wechseln müssen.

Zur technischen Ausstattung gehören professionelle Lichttechnik und verschiedene Lichtformer. Auch eine Windmaschine steht zur Verfügung, wenn wir Bewegung in Haare, Kleidung oder Stoffe bringen und den Bildern etwas mehr Energie geben möchten.

Genauso wichtig wie die Technik ist aber die Atmosphäre.

Du sollst nicht gehetzt ins Fotoloft kommen, dich sofort vor eine Kamera stellen und nach wenigen Minuten wieder hinausgeschoben werden. Du darfst erst einmal ankommen, dein Outfit ablegen und einen Kaffee trinken. Wir besprechen, wofür du die Bilder benötigst und welche Wirkung du dir wünschst.

Gerade Menschen, die sich vor der Kamera unsicher fühlen, brauchen keinen zusätzlichen Druck. Sie brauchen klare Anleitung und das Gefühl, nicht bewertet zu werden.



Was möchtest du mit deinem Bild über dich erzählen?

Bevor wir über Posen, Kleidung oder Hintergründe sprechen, ist eine andere Frage wichtiger:

Wie möchtest du wahrgenommen werden?

Vielleicht möchtest du dich gerade auf eine neue Stelle bewerben. Vielleicht hast du beruflich den nächsten Schritt gemacht und dein bisheriges Foto passt nicht mehr zu dir. Vielleicht bist du selbstständig und merkst, dass deine Bilder nicht die Qualität deiner Arbeit widerspiegeln. Oder du hast seit Jahren dasselbe Profilbild, obwohl du dich längst weiterentwickelt hast.

Dein Businessporträt darf zeigen, wo du heute stehst.

Es soll dich nicht verkleiden und keine künstliche Version von dir erzeugen. Es soll deine Kompetenz, deine Persönlichkeit und deine Präsenz zusammenbringen.


Du bist nicht unfotogen

Vielleicht hast du bisher einfach noch kein Foto von dir gesehen, das wirklich zu dir passt.

Ein Bild, auf dem du dich nicht magst, darf eine schlechte Erfahrung bleiben. Es muss nicht bestimmen, wie du dich vor jeder zukünftigen Kamera fühlst.

Ivana kam für ein einziges Bewerbungsbild und ging mit sechs starken Porträts. Vor allem ging sie aber mit einer neuen Erfahrung: Sie kann sich auf Fotos sehr wohl gefallen.

Und genau das wünsche ich jeder Frau, die mit dem Satz zu mir kommt:

„Von mir gibt es keine schönen Bilder.“

Doch. Die können wir machen.

Wenn du ein modernes Bewerbungsfoto oder eine Personal-Branding-Session im Fotoloft Zittau planst, schreib mir gern, wofür du deine Bilder benötigst. Dann überlegen wir gemeinsam, welcher Umfang, welche Hintergründe und welche Bildsprache zu dir und deinem beruflichen Ziel passen.


Weitere Informationen und deine Möglichkeit zur Anfrage findest du unter:

Laura

Blueberry PhotoArt | Fotoloft Zittau

 
 
 

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Empathische, liebevolle, junge Fotografin in Zittau, Shootingbereiche: Hochzeit, Schwangerschaft, Neugeborene, Babys, Kinder, Familien. Authentisch ungestellt, echt oder FineArt. Für Zittau, die Oberlausitz, Sachsen, Zittauer Gebirge, deutschlandweit bis zum Meer (Ostsee, Nordsee) und darüber hinaus in Europa. Mittelmeerhochzeit, Destinationwedding.

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